Glänzende Perspektiven, spannende Projekte.

Der DFB baut nicht nur das neue Zentrum des deutschen Fußballs, sondern ist auch Gastgeber der Europameisterschaften 2020 und 2024. Mit diesen Zukunftsprojekten will der Deutschen Fußball-Bund gerade auch den Fußball an der Basis stärken.

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Für den DFB hat die Zukunft begonnen – denn er arbeitet längst an ihr. Während im Frankfurter Stadtteil Niederrad die neue Verbandszentrale samt Akademie entsteht, laufen die Vorbereitungen auf die Europameisterschaften 2020 und 2024 auf Hochtouren. Ist München im Sommer 2020 noch einer von zwölf Gastgebern in ganz Europa, ist der DFB vier Jahre später nach 1988 zum zweiten Mal alleiniger Ausrichter einer EM. Gespielt wird dann in den Arenen in Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt am Main. Gelebt und gefeiert werden soll die EURO aber in ganz Deutschland.

Das Urteil des UEFA-Exekutivkomitees war deutlich. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin öffnete, Ende September 2018 in der UEFA-Zentrale am Genfer See, den Umschlag und verkündete den Ausrichter des bedeutungsvollsten europäischen Fußballturniers 2024: Germany! 30 Jahre nach der bislang einzigen EURO in Deutschland entschied sich die UEFA abermals für den viermaligen Weltmeister DFB als Ausrichter – dann zum ersten Mal im wiedervereinten Deutschland. Ein eindeutiges Ergebnis, verbunden mit einem klaren Auftrag: Ein nachhaltiges Fest des Fußballs zu organisieren, das Maßstäbe setzt.

„Die EURO 2024 ist auch für unseren Fußball an der Basis eine riesige Chance. Aus der Erfahrung von 2006 wissen wir, dass in keinem Jahr so viele Kinder und Jugendliche begonnen haben, Fußball zu spielen, wie im Jahr der WM im eigenen Land. Diesen Effekt wird es auch 2024 geben“, sagt der damalige DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Bewerbungs-Botschafter Philipp Lahm, Kapitän der Weltmeister-Mannschaft von 2014, freut sich auf Fans aus aller Welt im Sommer 2024. „Wir können gemeinsam in Europa ein großes Fest feiern – und das auch noch bei uns zu Hause. Wir haben tolle Stadien. Wir haben Zuschauer, die Fußball lieben. Wir sind gastfreundlich und offen, und das wollen wir zeigen“, sagt Lahm. DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass wir aufgrund unserer Turniererfahrung von der WM 2006 und der Frauen-WM 2011 ein verlässlicher und guter Partner der UEFA sein und für den Fußball die besten Lösungen entwickeln werden.“

Die DFB-Akademie könnte während der EURO 2024 als Trainingsunterkunft dienen. Bis dahin soll sie nicht nur als Bauwerk errichtet, sondern das Wissenszentrum des deutschen Fußballs sein. Entwicklungsmotor, Impulsgeber und Brückenbauer zwischen Verbänden und Vereinen.

DFB-Fußballakademie, Frankfurt/M. (Copyright DFB)

Für die größte Investition in der 119-jährigen Geschichte des DFB ist ein Gesamtvolumen in Höhe von maximal 150 Millionen Euro veranschlagt. Darunter fallen die Kosten des Bauvertrags mit Festpreisvereinbarung, des Baucontrollings und der Projektsteuerung sowie eine enthaltene Vorsorge für nicht absehbare Risiken. Die Mittel setzen sich aus Rücklagen, Zuschüssen der Verbände FIFA und UEFA sowie durch eine Bankfinanzierung zusammen. „Der DFB verfügt über ein solides wirtschaftliches Fundament, das uns Planungssicherheit für unsere wesentlichen Zukunftsprojekte gibt“, sagt DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge.

Als gemeinnütziger Verein ist der DFB auf eine solide und von großer Sicherheit geprägte Anlagestrategie angewiesen, die dennoch selbst in aktuell schwierigen Zeiten am Kapitalmarkt positive Zinserträge ermöglicht. Hier berät und unterstützt die Volksbank Bad Salzungen den DFB im Bereich seiner Geldpolitik seit zwei Jahren auf der Anlageseite.

Dr. Stephan Osnabrügge (DFB-Schatzmeister) Heiko Lorenz (VR-Bank) - Copyright DFB