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Jahresabschluss 2024 festgestellt. Aufsichtsräte wiedergewählt. Satzungsänderung zur neuen Marke beschlossen.
Bad Salzungen/Schmalkalden/Borken. Unter dem Leitmotiv „Das Beste aus beiden Regionen vereint“ stand die Generalversammlung, abgehalten am Mittwoch, 28. Januar 2026, für das Geschäftsjahr 2024 ganz im Zeichen eines guten Miteinanders und regionaler Verbundenheit mit einem klaren Bekenntnis zum eingeschlagenen Kurs. Vorstand, Aufsichtsrat und die Mitarbeitenden erhielten für ihre Arbeit sowie für die Einführung der neuen Marke breite Unterstützung durch die Mitglieder.
Zur Generalversammlung 2024 begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Dr. Thomas Pforr rund 360 Mitglieder; mit Vollmachten waren insgesamt 551 Mitglieder vertreten. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Sängerin Janine Sauer, die mit ihrer Darbietung für eine gesellige Atmosphäre sorgte. Vertreter der Kommunen – darunter der Bürgermeister der Stadt Borken Marcél Pritsch – richteten persönliche Grußworte an die Mitglieder und unterstrichen die enge Verbundenheit der Bank mit ihrer Region.
Als sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit erhielten die Mitglieder zur Begrüßung ausgewählte kulinarische Spezialitäten aus Hessen und Thüringen. Das Rahmenprogramm spiegelte damit das Leitmotiv des Abends wider: das Zusammenführen regionaler Stärken und das gelebte Miteinander.
Geschäftsjahr 2024: Herausforderungen angegangen und gemeistert
Das Jahr 2024 war geprägt von notwendigen, teils anspruchsvollen Entscheidungen. Die Bank hat bestehende Herausforderungen offen benannt, konsequent bearbeitet und zentrale Risiken aktiv gesteuert. Maßnahmen zur Stabilisierung von Liquidität, Bilanzstruktur und Eigenkapitalbasis wurden planmäßig umgesetzt.
Entsprechend wurden entscheidende Meilensteine wie der Abschluss des Sanierungsvertrages im März 2024, der Wechsel des Prüfungsverbandes, die Wahl eines neuen Aufsichtsrates, die Erstellung des Sanierungskonzeptes, die Straffung der Vorstandsstruktur von drei auf zwei Vorstandsmitglieder und das wieder uneingeschränkte Testat des Jahresabschlussprüfers nach Einschränkungen in den Jahren 2022 und 2023 erreicht.
„2024 war ein Jahr der Aufarbeitung und Neuordnung. Wichtig ist: Wir haben die richtigen Grundlagen für die Sanierung und die Zukunft unserer Bank geschaffen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Christian Gervais.
Wesentliche Kennzahlen entwickelten sich im Rahmen der Planung.
Einordnung 2025 und Ausblick ab 2026
Der Jahresabschluss 2025 ist noch nicht aufgestellt, wird jedoch noch einmal einen Verlust aufweisen. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen ist im Plan und zeigt erste Wirkung. Ebenfalls wurde die Mustersatzung eingeführt sowie die Reduzierung des Eigenmittelzuschlages erwirkt.
Ab 2026 zeigen die Planungen eine positive Entwicklung mit steigenden Erträgen in den Folgejahren und der Perspektive einer Rückkehr zur Dividendenfähigkeit.
Große Zustimmung der Mitglieder und Wahl des Aufsichtsrats
Ein zentrales Signal der Generalversammlung war der deutliche Rückhalt der Mitglieder. Die Feststellung des Jahresabschlusses 2024, die Satzungsänderungen sowie die Wahl des Aufsichtsrats wurden mit sehr großen Mehrheiten angenommen.
Im Rahmen der turnusmäßigen Aufsichtsratswahl wurden Frau Antje Töffels, Thomas Höse und Hannes Knott erneut für eine Amtszeit von drei Jahren in den Aufsichtsrat gewählt. Die Wiederwahl unterstreicht das Vertrauen der Mitglieder in die verantwortungsvolle Begleitung des Aufsichtsrates.
Der Aufsichtsrat griff in seinem Statement auch die Anliegen und Fragen der Mitglieder offen auf: „Intensive Fragen zur Zukunft der Bank sind nachvollziehbar. Genau deshalb ist es unsere Aufgabe als Aufsichtsrat, offen zu diskutieren und den eingeschlagenen Weg stets kritisch und konstruktiv zu begleiten“, erklärte Hannes Knott, wiedergewähltes Mitglied des Aufsichtsrats.
Zugleich betonte er, dass die wirtschaftliche Lage der Bank realistisch eingeschätzt werde und der Aufsichtsrat bestätigen kann, dass Vorstand wie Mitarbeitende alles tun, um die Bank in eine nachhaltige Zukunft zu führen.
Neue Marke: „Das Beste aus beiden Regionen vereint.“
Große Zustimmung erhielt auch die Einführung der neuen Marke. Die Projektgruppe vertreten durch Mitarbeitende der Bank, stellte das Vorgehen und die Leitgedanken zur Markengestaltung vor.
„Unser Ziel war, unsere regionale Stärke und Nähe sowie unsere Verbundenheit sichtbarer zu machen, denn der Großteil von uns Mitarbeitenden arbeitet nicht nur, sondern lebt auch in den Städten und Dörfern unseres Geschäftsgebietes – es ist also auch unsere Heimat. Unser neuer Name verbindet bewusst beide Bundesländer und macht deutlich, dass wir regionalübergreifend verwurzelt sind.”, erklärte Anke Müller, Mitglied der Projektgruppe zur neuen Marke.
Die vertrauensvolle und geschlossene Stimmung der Generalversammlung machte deutlich, dass die Mitglieder den stabilisierenden und vorwärts gerichteten Kurs der Bank mittragen.
Vorstand und Aufsichtsrat dankten den Mitgliedern für den offenen Dialog und die konstruktive Versammlung. Die Bank sieht sich bestärkt, ihren Weg konsequent fortzusetzen – mit dem Ziel, Stabilität zu sichern und langfristig wieder wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen.
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